Was wurde gemacht? – Auf einen Blick
- Konzept und Planung für das Repowering einer Bestands-PV-Anlage für Volleinspeisung, sowie einer neuen PV-Erweiterung für den Eigenverbrauch durch die Firma epple GmbH
- Demontage von 500 PV-Modulen
- Installation Repowering PV-Anlage 85 kWp mit Glas-Glas-Modulen
- Installation Erweiterung PV-Anlage 51,5 kWp mit Glas-Glas-Modulen
- Installation von drei neuen Wechselrichtern
- Optimierung und Anpassung der Zähler- und Wandlerschränke
- Inbetriebnahme
Ausgangslage – Warum wurde das Projekt umgesetzt?
Wir setzt bereits seit fast 20 Jahren auf Solarenergie. Auf den Hallendächern mit Ost-West-Ausrichtung sind mehrere Photovoltaikanlagen installiert: Eine 85-kWp-Anlage zur Volleinspeisung mit der damals attraktiven EEG-Vergütung sowie zwei weitere PV-Anlagen zur Eigenversorgung – ergänzt durch einen Gewerbebatteriespeicher.
Im Zuge einer Dachinspektion wurden Undichtigkeiten sowie Schäden an der Beschichtung des Blechdachs festgestellt. Da die Dachsanierung ohnehin die Demontage der bestehenden PV-Anlage erforderte, entschieden wir uns für ein Repowering der Volleinspeiseanlage.
Eine besondere Herausforderung bestand darin, die bestehenden technischen Vorgaben des bis Ende 2027 laufenden Einspeisevertrags exakt einzuhalten. Die bisher installierten 500 Module mit 170 Wp wurden deshalb durch 184 moderne Hochleistungsmodule mit 460 Wp ersetzt. Gleichzeitig konnte die neu gewonnene Dachfläche sinnvoll genutzt und um eine zusätzliche Photovoltaikanlage mit 51,5 kWp erweitert werden. Für die optimale Verteilung der Energie und die Trennung von Volleinspeisung und Eigenverbrauch wurden drei leistungsstarke Wechselrichter in das Gesamtsystem integriert.
Unser Mehrwert
Mit dem Repowering wurde die notwendige Dachsanierung optimal genutzt, um die bestehende Photovoltaikanlage technisch auf den neuesten Stand zu bringen. Die neuen Hochleistungsmodule und modernen Wechselrichter steigern den Wirkungsgrad der Anlage deutlich und gleichen die natürliche Leistungsdegradation der alten Module nach fast zwei Jahrzehnten Betrieb aus.
Ein entscheidender Vorteil: Trotz der Modernisierung konnte der bestehende EEG-Vertrag für die Volleinspeisung unverändert fortgeführt werden. So bleiben die attraktiven Vergütungsbedingungen bis zum Vertragsende erhalten.
Zusätzlich wurde die frei gewordene Dachfläche für eine neue 51,5-kWp-Photovoltaikanlage genutzt, die ausschließlich zur weiteren Eigenversorgung des Unternehmens dient. Dadurch steigt die Eigenverbrauchsquote weiter an und der Strombezug aus dem öffentlichen Netz kann voraussichtlich um rund 5 % zusätzlich zu den bestehenden 30 % reduziert werden.
Nach Ende der EEG-Förderung sollen die 85kWp Anfang 2028 ebenfalls komplett in den Eigenverbrauch übergehen.
Das Ergebnis ist ein wirtschaftlich durchdachtes Energiekonzept, das bestehende Förderbedingungen sichert, die Effizienz der Photovoltaikanlagen maximiert und gleichzeitig die Energiekosten langfristig senkt.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei Firma epple für die fachmännische Begleitung und rasche Umsetzung des Projektes bedanken.